21.06.2010: Lundi 28 juin 2010, de 11h45 à 14h00 : Déjeuner-débat de la Société suisse de droit international (SVIR/SSDI), autour du conférencier M. Philip Spoerri, Directeur du Droit international et de la Coopération Comité international de la Croix-Rouge (CICR), sur le thème : "Les défis du droit international humanitaire". Lieu: Restaurant Vieux-Bois, Av. de la Paix 12, 1202 Genève. Nombre de places limité à 40, veuillez vous inscrire (sur le sit www.svir-ssdi.ch ou ou par fax au 022 379 8662, en mentionnant si vous êtes ou non membre de la SSDI). Autres informations : Prof. Christine Kaddous, Centre d'études juridiques européennes, Université de Genève, tél. 022 379 84 90 Organisation : Société suisse de droit international/Schweizerische Vereinigung für Internationales Recht.
28.04.2010: Lors de son Assemblée du 22 avril 2010, le Comité international de la Croix-Rouge (CICR) a élu MM. Bruno Staffelbach et François Bugnion comme nouveaux membres du Comité. Le Comité compte désormais 16 membres. Monsieur Bruno Staffelbach est professeur de gestion d'entreprises à l'Université de Zürich et ancien brigadier général de l'armée suisse. Monsieur François Bugnion a été Directeur du Département du Droit international et de la coopération au sein du Mouvement, au CICR.
Les deux nouveaux membres du Comité prendront leurs fonctions le 1er mai 2010.
http://www.icrc.org/web/fre/sitefre0.nsf/html/icrc-member-news-230410!OpenDocume
27.01.2010: „SGA ASPE aktuell“ est le véhicule par lequel la „Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik / Association suisse de politique étrangère“ accomplit sa tâche de contribuer à l’échange d’informations et d’opinions sur la politique étrangère suisse. C’est pourquoi elle adresse ce courriel circulaire aussi bien à ses membres qu’à d’autres personnes qui s’y intéressent sans être membres. Quelques jours après le début de nos activités annuelles, nous voudrions attirer votre attention sur une question qui nous tient à coeur.
A ceux et celles d’entre vous qui sont membres, nous demandons de nous aider à trouver d’autres membres.
Quant aux non-membres, nous les prions de bien vouloir examiner s’ils ne peuvent adhérer pour soutenir notre travail.
En 2009, la SGA ASPE comptait environ 470 membres, surtout individuels, dont chacun versait la cotisation annuelle de CHF 70,- (120,- par couple; 30,- par personne en cours d’études ou d’apprentissage; 250,- par membre collectif ou bienfaiteur). Certains membres arrondissent volontairement leurs cotisations.
C’est seulement pour organiser certaines manifestations que la SGA ASPE reçoit par ailleurs des fonds. Elle doit donc recourir aux cotisations pour subvenir aux frais de base, moteur de l’ensemble. Quiconque est quelque peu familier d’associations sans but lucratif et d’utilité publique sait fort bien qu’une somme d’à peine CHF 40.000,- résultant des cotisations signifie qu’il faut accomplir à titre bénévole une grande partie du travail pour assurer une certaine efficacité. Ce n’est certes pas un mal, mais l’efficacité de la SGA ASPE croît avec le nombre de ses membres.
Vous pouvez trouver les statuts, les formulaires d’adhésion et bien d’autres renseignements sous le courriel www.sga-aspe.ch
11.01.2010: Les récents remous en politique étrangère et fiscale ont ranimé le débat sur la réforme gouvernementale de la Confédération. Un modèle proposé par Bénédict de Tscharner, ancien ambassadeur de Suisse, comporte cinq conseillers fédéraux, entourés de 18 ministres. (Article en annexe.)
30.11.2009: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf macht sich offenbar keine Illusionen über die politische Durchsetzbarkeit des Baus von Minaretten in der Schweiz kraft eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dies geht aus der Antwort hervor, die sie der „Zürcher Landzeitung“ auf die Frage gibt, was sie mache, wenn der Europäische Gerichtshof in Strassburg eine Beschwerde gegen das Verbot gutheisst:
„Dann würden wir entweder diese Frage dem Volk noch einmal vorlegen oder aus dem Europarat austreten. Für unser Land wäre das nach über 30 Jahren Mitgliedschaft sehr schwierig. Man muss sich bewusst sein, dass sich die Welt auch für die Schweiz geändert hat und wir nicht überall Freunde haben.“
« Réunis à Lausanne, quatre conseillers d’Etat invitent leur parti libéral-radical à prendre l’initiative et à proposer une alternative aux bilatérales. Les conseillers libéraux-radicaux romands veulent rouvrir le débat sur l’avenir européen de la Suisse, sans exclure une éventuelle adhésion. » http://www.letemps.ch/Page/Uuid/f16794c6-dd38-11de-bc20-cbd5d36bc26f/Les_libéraux-radicaux_romands_veulent_rouvrir_le_débat_sur_lEurope
25.11.2009: Die SVP-Fraktion beschloss ohne Gegenstimme, aber bei Enthaltung der Nationalräte Peter Spuhler und Hansruedi Wandfluh, die Einreichung einer Motion zur Kündigung und Neuaushandlung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU. Hier die SVP-Mitteilung:
"Die Fraktion hat heute (24. November) zudem einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen, eine Motion zu formulieren, welche den Bundesrat beauftragt, das Freizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union zu kündigen und Neuverhandlungen aufzunehmen. Dabei sollen von der Schweiz insbesondere eine längere Aufenthaltsdauer vor der Berechtigung zum Bezug von Sozialversicherungsleistungen, eine längere Aufenthaltsdauer vor dem Familiennachzug sowie mehr eigenständige Handlungsfreiheit in Einwanderungs- und Ausländerfragen verlangt werden. Zudem ist in der Umsetzungsgesetzgebung dafür zu sorgen, dass die Personenfreizügigkeit nicht durch Gerichtsentscheide auf aussereuropäische Staaten ausgedehnt werden kann. Die SVP verlangt im Weiteren eine dringliche Debatte des Parlaments zur Personenfreizügigkeit und zur Zuwanderungspolitik.“
Trotz spontaner Ablehnung dieses Vorstosses durch Vertreter von Gewerkschaftsbund und Arbeitgeberverband muss darauf hingewiesen werden, dass die Strategie der SVP bereits auch ausserhalb der Partei Unterstützung findet. So bei Reiner Eichenberger, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Universität Freiburg (Interview im Tages-Anzeiger vom 24. November 2009: www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Da-haben-wir-uns-ein-Riesenproblem-eingebrockt/story/11881145). Eichenberger ist „überzeugt, dass die EU durchaus Verständnis für unsere Anliegen hätte, wenn die Bevölkerung in der Schweiz weiterhin um 1,4 Prozent ansteigt. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass die Schweiz ihr Anliegen geschickt kommuniziert.“ – Die relativ hohen Arbeitslosenzahlen in einem Teil der EU-Länder, der bis zur Stunde ins Ausland kommunizierte Stolz der Schweiz auf ihr vergleichesweises Wohlergehen und dessen Begründung mit einer rundum überlegenen schweizerischen Politik dürften diese Kommunikationsaufgabe über eine blosse Herausforderung an das Geschick hinausheben.
Traurig geben wir Ihnen aufgrund der Todesanzeige der Familie in der heutigen NZZ Kenntnis vom Hinschied von alt Botschafter Dr. Thomas Raeber (geboren 1924). Nebst all seiner beruflichen Verdienste war er ein treues, stets präsentes Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Aussenpolitik. Thomas Raeber war seinerzeit Zentralsekretär der Europa-Union Schweiz, der Vorgängerin der heutigen NEBS/NOMES. Wir entbieten seinen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid und werden ihm ein ehrendes, herzliches Andenken bewahren.
„Sonntag“ bringt am 11. Januar 2009 eine Debatte zwischen Christoph Blocher und Gerold Bührer. Darin behauptet Blocher, die blosse Unterlassung der Notifikation des Nein an Brüssel würde die Guillotine verhindern. Vorbemerkung dazu: Es wäre eine Vertragsverletzung, einer aufgrund eines publizierten und erwahrten Abstimmungsergebnisses offenkundig fällig gewordenen Notifikationspflicht nicht nachzukommen. Die Schweiz darf es nicht einfach der EU überlassen, festzustellen, dass sie aufgrund einer Volksabstimmung das Personenfreizügigkeitsabkommen nicht mehr anwendet, oder nur gegenüber einem Teil der EU-Staaten.
Vorab der Wortlaut der Guillotine-Klausel (Art 25 Abs. 2 bis 4 des Freizügigkeitsabkommens; Quelle: http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_142_112_681/a25.html)
(2) Dieses Abkommen wird für eine anfängliche Dauer von sieben Jahren geschlossen. Es verlängert sich für unbestimmte Zeit, sofern die Gemeinschaft oder die Schweiz der anderen Vertragspartei vor Ablauf der anfänglichen Geltungsdauer nichts Gegenteiliges notifiziert. Im Falle einer solchen Notifikation findet Absatz 4 Anwendung.
(3) Die Europäische Gemeinschaft oder die Schweiz kann dieses Abkommen durch Notifikation gegenüber der anderen Vertragspartei kündigen. Im Falle einer solchen Notifikation findet Absatz 4 Anwendung.
(4) Die in Absatz 1 aufgeführten sieben Abkommen treten sechs Monate nach Erhalt der Notifikation über die Nichtverlängerung gemäss Absatz 2 oder über die Kündigung gemäss Absatz 3 ausser Kraft.
Auszug aus dem Doppelinterview in „Sonntag“
(Die ganze Debatte ist im Internet: http://www.sonntagonline.ch/pages/index.cfm?dom=151&rub=100212524&arub=100212524&orub=100212524&osrub=100212524&Artikel_ID=102012934)
Blocher: Reden wir über die Guillotine-Klausel, die es nicht gibt, gemeint ist Artikel 25. (…) Juristisch ist es klar: Es gibt keine automatische Guillotine-Klausel. Ich lese wörtlich den Artikel 25:
«Dieses Abkommen wird für eine anfängliche Dauer von sieben Jahren – das ist Ende Mai – geschlossen.
Es verlängert sich für unbestimmte Zeit, sofern die Gemeinschaft oder die Schweiz der andern Vertragspartei vor Ablauf der anfänglichen Geltungsdauer nichts Gegenteiliges notifiziert.»
Nur wenn der Bundesrat oder die EU die Verträge kündigen – also notifizieren –, fallen die anderen Verträge dahin. Das steht hier wörtlich: «Im Falle einer solchen Notifikation findet Absatz 4 Anwendung.» Das heisst: Man verhandelt. (…)
Bührer: Da staune ich schlicht. Der Vertragstext ist klar.
Blocher: Ich habe ihn jetzt vorgelesen. Entschuldigung.
Bührer: Nein. Es ist ganz klar. Das steht auch in den Protokollen der Kommission, in welcher ich selber war.
Blocher: Lies mir das Gegenteil vor.
Bührer: Absatz 4 des Artikels 25: «Die in Absatz 1 aufgeführten sieben Abkommen treten sechs Monate nach Erhalt der Notifikation . . .»
Blocher: . . . aha. Nach der Notifikation.
Bührer: Ja, worum ging es denn! Wir mussten eine siebenjährige Übergangszeit durchsetzen. Weil wir überzeugt waren, dass wir die Verträge beim Volk eher durchbringen, wenn es nach sieben Jahren in Kenntnis der Erfahrungen mit einem fakultativen Referendum nochmals entscheiden kann.
Die EU akzeptierte das, beharrte aber darauf, dass bei einem Nein alle sechs übrigen Verträge ebenfalls dahinfallen würden. Ich staune, wie du das Gegenteil behaupten kannst. Das ist in derart vielen Dokumenten festgehalten.
Blocher: Du hast an der Pressekonferenz gesagt: Ein Vertrag ist ein Vertrag. Das aber ist der Vertrag: Nur wenn der Bundesrat nach Brüssel reist und die Verträge kündigt, tritt die Guillotine in Kraft. Eine solche Dummheit wird die Regierung auch nicht machen. Sie hat auch keinen Auftrag des Volkes dazu.
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Hier finden Sie einen Artikel von Nationalrätin Dr. Kathrin Amacker-Amann (BL), Mitglied des Präsidiumd der CVP Schweiz und der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, zur Personenfreizügigkeit.
